Eingewöhnungsphase
Die Phasen

 

In den ersten drei Tagen kommt das Kind mit Vater, oder Mutter immer möglichst zur gleichen Zeit, für etwa eine Stunde in die Kindergruppe und lernt diese kennen. Die Mutter, oder der Vater sind für das Kind als sicherer Hafen da, verhalten sich jedoch unauffällig, die/der Pädagogin nimmt Kontakt zum Kind auf (z.B. spielen miteinander).

Am vierten Tag entscheidet sich, ob das Kind eine kürzere (etwa 6 Tage) oder längere Eingewöhnungszeit (2-3 Wochen) braucht. Nach Ankunft in die Kindergruppe (etwa nach 20 Min.) sagt Mutter/Vater dem Kind, dass er/sie sich in die Garderobe setzen wird. Ist dies für das Kind passend, es spielt weiter, oder es lässt sich von der/dem Pädagogin trösten, so kann diese Trennung auf 30 Min. verlängert werden. Weint das Kind sehr, oder es erstarrt, so muss die/der Mutter/Vater kommen und es wird die längere und gemächlichere Eingewöhnungsphase angedacht.

 

In den folgenden Tagen, übernimmt der/die Pädagogin die Versorgung des Kindes (soweit es dies zulässt) und die/der Mutter/Vater werden nur, wenn unbedingt gebraucht, aktiv. Klappt dies, so kann die Trennungszeit am 5. und 6. Tag ausgedehnt werden.

Etwa am 6. Tag kann die örtliche Trennung stattfinden, verläuft diese gut (das Kind lässt sich trösten) so ist das Kind eingewöhnt, es hat den/die Pädagogin als sicheren Hafen akzeptiert. Wichtig ist, dass in den folgenden Tagen, das Kind nur für wenige Stunden in der Kindergruppe bleibt, etwa nach 2 Wochen ist es gut angekommen und kann länger bleiben.

Bei einer längeren Eingewöhnungsphase muss die Mutter, oder der Vater, das Kind etwa 2 Wochen lang in der Kindergruppe begleiten. Für jede Eingewöhnung ist es ganz bedeutsam, dass auf das Kind Rücksicht genommen wird und je nach Wohlbefinden die Eingewöhnungszeit gestaltet wird!

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